Rennwochenende

Junioren – GP-Gössendorf, Italien-Einsatz

Dieses Wochenende startete unser Junioren-Team in Gössendorf (Samstag) und in Italien (Sonntag). Am Samstag wurden die rund 70km (45 km/h Schnitt) mit der Elite des österreichischen Radsports absolviert. Luca Oberlechner und Emilio Halbmayer erwischten leider keinen guten Tag und konnten das Rennen nicht beenden. Simon Gall konnte sich im Feld der Elite behaupten und landete auf dem guten 6. Platz in der Kategorie der Junioren.

Am Sonntag wurde ein Rundstreckenrennen über 130km (44,5 km/h Schnitt) in Italien gefahren. Emilio und Jonas Holzknecht waren beide in einen Sturz verwickelt und konnten das Rennen leider nicht beenden. Simon und Luca jedoch belegten im Zielsprint, eines starken und international besetzten Feldes (160 Starter), die Plätze 29 und 32.  Weiter geht es für die Junioren nächste Woche mit dem nächsten Rennen in Trento / Italien

Women’s Tour Niederösterreich:

Als Nationalteamfahrerin konnte Leila Gschwentner an der Womens Tour teilnehmen. Das war für sie das erste Rennen nach einer überstandenen COVID 19- Infektion an deren Folgen sie aber nach wie vor leidet.

Die aus 4 Etappen bestehende Tour, vom 3.-6. Juni, mit einem Starterfeld von 120 Teilnehmern aus 7 Nationen, begann mit einem Zeitfahren über 14,7 km. Die zweite und zugleich härteste Etappe fand in Stephanshart statt, welche Leila mit einer guten Leistung im Mittelfeld beenden konnte. Die letzten beiden Etappen wurden am auf dem Fliegerhorst Gelände in Markersdorf ausgetragen. Der letzte Renntag war von zahlreichen Stürzen, aufgrund der nassen und rutschigen Fahrbahn, geprägt. Leider war auch Leila in einen Sturz verwickelt und beendete das Etappenrennen gesamt auf dem 36. Platz. Sie konnte aber wertvolle Rennkilometer sammeln. Weiter geht es für sie in 2 Wochen mit einem Einzelzeitfahren in Kufstein.

Kids-Tour Niederösterreich:

Die Kids-Tour wurde gemeinsam mit der Women’s Tour ausgetragen und umfasste ebenfalls 4 Etappen. Dabei waren Armin Greiderer, Jelle Kaindl und Johannes Mitterer.

Armin Greiderer konnte beim Zeitfahren sein Können zeigen und beendete diese Etappe auf dem guten 20. Platz. Leider war er bei der 2. Etappe in einen Sturz verwickelt, beendete aber diese trotz gebrochenen (!) Arms und einer defekten Schaltung und zeigte allen aus welchem Holz er geschnitzt ist.

Jelle Kaindl kam jeden Tag besser in Schwung und zeigte auf der 3 und 4 Etappe, welches Potential in ihm steckte. Er beendete die Rundfahrt gesamt auf dem 28. Platz bei den U15 Fahrern. Johannes Mitterer konnte das Etappenrennen am letzten Tag leider nicht beenden. Weiter geht’s mit der Radsport Strobl Classic Ende Juni.

ÖM Eliminator:

Lorenz Ludwiczek (U15) konnte bei den Österreichischen Meisterschaften im Eliminator einen guten 6. Platz belegen, nachdem er im Halbfinale denkbar knapp den Einzug ins Finale versäumte. Er war damit erneut der bestplatzierte Fahrer seines Jahrgangs und kam seinem Ziel einer Teilnahme bei der Europaschaft um einen großen Schritt näher. Bei der ÖM im Cross Country am darauffolgenden Tag bremste ihn ein Sturz und er konnte damit das Rennen “nur” auf Rang 15 beenden.

Berichte: S. Gall, L. Gschwentner, A. Kronthaler

L. Gschwentner