EM Bahn Apeldoorn

Die in Apeldoorn (NL) ausgetragenen Europameisterschaften verliefen für unsere Juniorin, Leila Gschwentner, nahezu perfekt. Am Dienstag, dem ersten Renntag der UEC Bahn Europameisterschaften konnte sie das Scratch Rennen mit einem soliden 13. Platz beenden. 

Beim nächsten Renneinsatz stand ihre Lieblingsdisziplin, das Punkterennen, am Programm. Dabei wurden 80 Runden gefahren und in jeder 10. Runde gab es eine Punktewertung. 

„Es war ein mega Rennen und genau so habe ich mich auch gefühlt“, strahlte Gschwentner nach ihrem Einsatz, bei dem sie den sensationellen 5. Rang erreichte. Unsere Juniorin zeigte ein angriffslustiges Rennen, schaffte einen Rundengewinn (der 20 Punkte Bonuspunkte bringt) und holte sich auch einen Zwischensprint und kämpfte bis zum Ende sogar um die Silbermedaille. „Am Ende hab ich es taktisch etwas verspielt.“, meint die Tirolerin. „Ich hätte mit der Deutschen mitgehen sollen, dann wäre die Medaille locker drin gewesen. Leider hatte ich dann zum finalen Sprint keine optimale Position mehr. Hier fehlt mir aber auch noch die nötige Erfahrung (so viele internationale Punkterennen bin ich ja noch nicht gefahren). “ 

Trotzdem zeigte sie sich sehr zufrieden mit ihrem Rennen, denn ursprünglich war ein Top 10 Ergebnis das große Ziel, da sie ja gegen die besten Bahnfahrerinnen Europas angetreten ist. 

Zudem konnte sie im Punkterennen die großen Radnationen (Italien, Niederlande, Frankreich) hinter sich lassen. 

Im abschließenden Madison-Bewerb landetet sie mit ihrer Teamkollegin Johanna Martini auf dem elften Rang. Für ihr Debüt in dieser Disziplin lieferten die beiden ein solides Ergebnis. 

Nun stehen einige Trainingstage zu Hause an, bevor es nächste Woche wieder nach Holland zum Nationscup in Watersley geht. Im Anschluss daran, darf sich die Tirolerin auf das zweite Saisonhighlight, nämlich die Straßen Europameisterschaften in Trient, freuen.

Wir gratulieren herzlich !

Fotos vom ÖRV, @mariostiehl, @cycling_austria

Leila Gschwentner im Punkterennen
Madison Bewerb – gemeinsam mit Johanna Martini (rechts)